Bereich wählen

Beschreibung

Die Bereichs Warn und Alarmzentrale Florian Graz - Umgebung und das Bereichsfeuerwehrkommando der Feuerwehren von Graz-Umgebung sind im Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Raaba im 1. Stock beheimatet.

 

Die Alarmzentrale Florian Graz - Umgebung ist von Montag bis Freitagfrüh jede Nacht von 18:30 Uhr Abends, bis 05:30 Uhr früh mit ehrenamtlichen Disponenten besetzt, die restliche Zeit wird der Bereich Graz - Umgebung von der Landesleitzentrale Florian Steiermark in Lebring betreut. Sollte es zu einem Großschadensereignis oder zu großes Einsatzaufkommen kommen wird die Rufbereitschaft der Alarmzentrale Florian Graz - Umgebung alarmiert, die anschließend in wenigen Minuten die Leitstelle hochfahrt und das Einsatzaufkommen aus dem Bezirk Graz - Umgebung selbst abarbeitet, damit kann die Landesleitzentrale Steiermark entlastet werden.

Die Disponenten, die in der Leitstelle ihren ehrenamtlichen Dienst versehen sind selbt sehr gut ausgebildete Feuerwehrmänner und Frauen. Grundvoraussetzung für den Dienst in der Notrufzentrale ist der erfolgreiche Abschluss des "Einsatzleiter - Lehrgangs und Funker in der Einsatzleitung Lehrgangs" in der Feuerwehr und Zivilschutzschule Steiermark. Danach folgt eine rund sechs monatige Ausbildung zum Notrufdisponenten im Florian Graz - Umgebung.

In der Notrufzentrale versehen immer zwei Disponenten Dienst, dadurch wurde das technisches Konzept dieser Notrufzentrale so ausgelegt, dass für den "normalen Dienstbetrieb" zwei vollwertige gespiegelte Dispatcher Bedienplätze zu Verfügung stehen. Jeder Disponent kann Notrufe entgegennehmen und über den Einsatzleitrechner die zuständigen Feuerwehren alarmieren. Für Großeinsätze oder großräumige Ereignisse besteht die Möglichkeit, auf Mehrplatz-Bedienung umzuschalten, hierbei stehen zusätzlich vier Calltaker Plätze in einem Nebenraum zu Verfügung, wo bei Dienstaufstockung vier Disponenten nur Notrufe entgegennehmen, priorisieren und am Einsatzleitrechner anlegen. Die zwei Disponenten an den Dispatcherplätzen bekommen diese Einsätze auf ihren Bildschirmen und arbeiten sie dann je nach priorität ab. Bei einem etwaigen technischen oder Stromausfall ist für alle Bedieneinheiten ein "Notbetrieb" vorhanden.

Die EDV-Anlage stellt das Herzstück der neuen Warn- und Alarmzentrale dar. Die wichtigsten Tätigkeiten können EDV-unterstützt abgewickelt werden und umfassen:

+ Einsatzleitrechner
   (Zufahrt, Nachbarfeuerwehren, Feuerwehrausrüstung,
   Gemeindedaten usw.)

+ Alarmstichwörter Gefahrenpunkte

+ Objektdaten Sirenensteuerung
   (Feuerwehr-Sirenenalarmierung direkt vom PC)

+ Meldungsauswertung der automatischen Brandmeldeanlagen

+ Gefahrstoffdatenbank

+ Grafisches Informationssystem (GIS)

+ Datenübertragung per Modem/ISDN
   (Behörden, Fachfirmen, Notfallzentren, Laptop des Einsatzleiters)

+ Nutzung gemeinsamer Peripherieeinheiten wie Drucker/Fax
   (direkt vom und zum Kommandofahrzeug vor Ort)

Für die Abwicklung von Einsätzen der Feuerwehr und die Kommunikation zwischen den Führungskräften des Bereichsfeuerwehrkommandos innerhalb des Feuerwehrhauses (Führungsstab) besteht die Möglichkeit aktuelle Einsatzsdaten und Wetterdaten von der Notrufzentrale aus, direkt in den Schulungs/Stabsraum im gleichen Stock einzuspielen, damit kann Führungsstab mit aktuellen Informationen versorgt werden.

Bei hohen Einsatzaufkommen stehen den Disponenten Aufenthalträume und Ruheräume zu Verfügung um sich herholen und in weiterfolge die eingesetzten Disponenten wieder ablösen zu können.

 

Beauftragter

BI d.F.
Markus Kratzer
TEL 0664 399 27 05
FAX
E-Mail senden E-Mail senden