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Wasserdienst

Zum Sachgebiet Wasserdienst zählen der „Bootsdienst“



und der „Tauchdienst“




Der Bereichswasserdienstbeauftragte

Der Bereichswasserdienstbeauftragte ist für die Umsetzung der Richtlinien, die Überwachung und Kontrolle des gesamten Boots- und Tauchdienstes in seinem Bereich, zuständig. Er wird vom Bereichsfeuerwehrkommandanten als Sonderbeauftragter ernannt.

Aufgaben

  • Erstellung-, Aktualisierung des Alarmierungsplans Boote.
  • Erstellung und Aktualisierung des Alarmierungsplans für den Tauchdienst,
  • Abstimmung der Alarmierungspläne mit den Feuerwehren auf Bereichsebene und mit dem Landeswasserdienstbeauftragten
  • Teilnahme am Sitzungen und Besprechungen,
  • Durchführung von Bereichsübungen im Bootsdienst in Zusammenarbeit mit dem Tauchdienst,
  • Weiterbildung im eigenen Bereich für den Wasserdienst.
  • Überörtliche Zusammenarbeit.
  • Teilnahme und Mitwirkung an der Aus- und Weiterbildung im Landesfeuerwehrverband
  • Einsatzleiter im Fachbereich (Stabsdienst)
  • Feuerwehrtaucherausbildung


Einsatzszenarien:

Kräfte des Wasserdienstes kommen unter der Berücksichtigung der maximalen Einsatztiefe von 40 m insbesondere bei folgenden Einsatzszenarien zum Einsatz:

  • Rettung, Bergung und Suche von Menschen und Tieren im und unter Wasser
  • Bergung und Suche von Sachgütern um Schäden an Menschen und Umwelt zu vermeiden
  • Sicherungsdienst für Einsatzkräfte
  • Unterstützung bei Schadstoffeinsätzen
  • Unterstützung bei Hochwassereinsätzen


Einsatzgrundsätze:

Bei Taucheinsätzen sind zur Sicherheit der eingesetzten Kräfte folgende Einsatzgrundsätze einzuhalten:

  • Eine geeignete Absicherung der Tauchstelle ist zu veranlassen
  • Der Einsatztaucher darf einen Taucheinsatz nur dann durchführen, wenn er sich den physischen und psychischen Anforderungen des Einsatzes gewachsen fühlt
  • Der Trupp bleibt während des Einsatzes eine Einheit
  • Für einen Taucheinsatz ist mindestens ein Arbeits-Tauchtrupp und ein Rettungs-Tauchtrupp erforderlich
  • Eine Verringerung eines Tauchtrupps bzw. der Einsatz eines einzelnen Feuerwehr-
  • Einsatztauchers ist nur in begründeten Ausnahmefällen anzuwenden.
  • Beim Einsatz einzelner Taucher ist die Sicherung über eine Leine erforderlich
  • Ein Einsatztauchen bei Wehranlagen im „Ober- sowie Unterstrombereich“ ist nur dann erlaubt, wenn nachweislich sichergestellt ist, dass alle Öffnungen geschlossen und die Turbine abgestellt ist
  • Die Tauchtiefe richtet sich nach dem Ausbildungsstand des Tauchers, die maximale Tauchtiefe beträgt ca. 40m d.h. große Tiefen.
  • Bei jedem Taucheinsatz muss ein Sauerstoff-Beatmungskoffer vor Ort sein
  • Tauchtiefe und Grundzeit sind so zu wählen, dass es zu keinen verlängerten Austauchzeiten (siehe Dekompressionstabelle) kommt. d.h. Tauchen in der Nullzeit
  • Über den Einsatz, Tauchzeiten und Tauchtiefen sind Aufzeichnungen zu führen
  • Der Tauchtrupp muss die Rettungskette von seiner Tauchstelle zur nächstgelegenen ortsfesten Druckkammer planen


Bei Bootseinsätzen sind zur Sicherheit der eingesetzten Kräfte folgende Einsatzgrundsätze einzuhalten:

  • Für alle an Bord befindlichen Personen (ausgenommen ausgerüstete Taucher) besteht „Rettungswesten-Tragepflicht“
  • Die Bootsbesatzung besteht aus mindestens 2 Mann (Schiffsführer und Bugmann)
  • Die für den Bootseinsatz notwendige Mannschaft wird vom jeweiligen Stützpunkt gestellt
  • Die in der Zulassungsurkunde genannte höchste Anzahl der sich an Bord befindlichen
  • Personen darf nicht überschritten werden.


Taucherausbildung:

Tauchdienst-Einstiegslehrgang
Voraussetzung: Aktiver Atemschutzgeräteträger

ABC-Freitaucher-Lehrgang
Voraussetzung: Tauchdienst-Einstiegslehrgang absolviert

Taucher-Lehrgang 1* = „beaufsichtigter Taucher nach EN 14153-1; bis 10 Meter“
Voraussetzung: ABC-Freitaucherlehrgang absolviert

Taucher-Lehrgang 2** = „selbstständiger Taucher nach EN 14153-2; bis 20 Meter“
Voraussetzung: Taucher-Lehrgang 1* absolviert

Taucher-Lehrgang 3*** = „Tauchgruppenleiter nach EN 14153-3; bis 40 Meter“
Voraussetzung: Taucherlehrgang 2** absolviert

Lehrgang für Taucher mit Trockentauchanzügen
Voraussetzung: Taucherlehrgang 2* absolviert


Schiffsführergrundausbildung:

Voraussetzung:

  • Mindestalter: 17 Jahre vollendet
  • Gültige Erste Hilfe Ausbildung lt. akt. Richtlinie
  • Schwimmkenntnisse: 20min. Dauerschwimmen, 5min. Rückenschwimmen ohne Armbewegung, 15m Streckentauchen, 30m Retten einer Person unter Anwendung von Rettungsgriffen,


Schiffsführerausbildung:

Voraussetzung:

  • Mindestalter: 18 Jahre vollendet
  • Gültige Erste Hilfe Ausbildung lt. akt. Richtlinie
  • Notwendige Lehrgänge: Schiffsführer Grundlehrgang absolviert
  • Farbunterscheidungsfähigkeit
  • Besitz des Führerscheines Gruppe „B“

Für weitere und ausführlichere Informationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

BI d.F. Harald Zach
Bereichswasserdienstbeauftragter
BFV Graz Umgebung
 

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