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Informationen zum Sachgebiet ATEMSCHUTZ

AUFGABEN DES BEREICHSATEMSCHUTZBEAUFTRAGTEN:

  • BERATUNG DER FEUERWEHREN IN SÄMTLICHEN  ATEMSCHUTZBELANGEN
  • BETREUUNG DER BEREICHSATEMSCHUTZWERKSTÄTTE
  • AUS- UND WEITERBILDUNG DER BEAUFTRAGTEN DER 1. UND 2. EBENE
  • KOORDINATION DER JAHRESÜBERPRÜFUNG
  • ORGANISATION DES AKL TESTS
  • UNTERSTÜTZUNG IM ÜBUNGS- UND EINSATZBETRIEB
  • MITARBEIT IM BEREICHSFÜHRUNGSSTAB

Um die Einsatzbereitschaft der Atemschutzgerätschaften bzw. den laufenden Betrieb gewährleisten bzw. übergeordnete Wartungsarbeiten und Schulungen entsprechend koordinieren zu können, stehen drei Ebenen im Bereichsfeuerwehrverband zu Verfügung. 

  • 1. Ebene       ORTSATEMSCHUTZBEAUFTRAGTER
  • 2. Ebene       ABSCHNITTSATEMSCHUTZBEAUFTRAGTER
  • 3. Ebene       BEREICHSATEMSCHUTZBEAUFTRAGTER


SACHBEREICH ATEMSCHUTZ
Der Atem- und Körperschutz ist in der heutigen Zeit eine der wichtigsten Einheiten einer modernen Feuerwehr. Ohne Atem- und Körperschutz wäre es nicht möglich in Bereiche vorzudringen, in welcher sich wenig bzw. keine atembare Luft befindet, um etwa Brände zu bekämpfen bzw. Menschen und Tiere aus diesen Bereichen zu retten.

Auf den Geräteträger kommen im Atemschutzeinsatz enorme physische und psychische Belastungen zu. Nur Feuerwehrmänner welche körperlich und psychisch in einem sehr guten Zustand und bestens ausgebildet sind kommen als Geräteträger im Einsatzfall in Frage.

Um Geräteträger sein zu können, ist eine regelmäßige ärztliche Untersuchung in Form des sogenannten AKL – Test (ATMUNG-KREISLAUF-LEISTUNGS TEST) notwenig, welcher sich jeder Geräteträger alle drei Jahre (ab dem 50. Lebensjahr jährlich) stellen muss. Weiters muss der Atemschutzgeräteträger Lehrgang an der Feuerwehr- und Zivilschutzschule Steiermark absolviert werden.

Dieser Lehrgang ist sicherlich einer der härtesten und  anspruchsvollsten Kurse an der Feuerwehr- und Zivilschutzschule Steiermark, bei welchem die Kursteilnehmer immer wieder an ihre körperlichen und psychischen Leistungsgrenzen stoßen.

Um in den Einsatz gehen zu können, muss jeder Geräteträger mindesten zweimal im Jahr an einer Atemschutzübung teilnehmen.

Der Geräteträger muss sich auf die Funktion seiner Ausrüstung im Einsatzfall verlassen können, schließlich hängt seine Gesundheit bzw. sein Leben davon ab.

Für die optimale Funktion der Atemschutzgerätschaften ist der Atemschutzwart verantwortlich.

ABI d.F. Gernot Rieger

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